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Das WordPress-Backend (wp-admin) mit JustZix umgestalten

Das WordPress-Dashboard wird schnell unübersichtlich: Jedes Plugin wirft seinen eigenen Hinweis, sein Promo-Banner oder seine Bewertungsaufforderung ein, der Beitragseditor ist schmaler als er sein könnte, und die Listentabellen sind schwer zu überfliegen. Das können Sie nicht in den Einstellungen beheben — aber Sie können Ihr eigenes CSS und JS mit einer JustZix-Regel überlagern, die auf /wp-admin/ beschränkt ist. Hier sind einige fertige Anpassungen, die das Backend ruhig und lesbar machen.

Plugin-Hinweise und Aufforderungen ausblenden

Die größte Lärmquelle in wp-admin ist .notice — der Bannerstreifen über dem Inhalt. Plugins füllen ihn mit Upsells für kostenpflichtige Versionen, Bewertungsanfragen und Update-Erinnerungen. WordPress hat keinen globalen Aus-Schalter, also blenden wir sie mit CSS aus:

/* Promo-Banner und Plugin-Aufforderungen ausblenden */
#wpbody-content .notice,
#wpbody-content .updated,
#wpbody-content .update-nag,
#wpbody-content .notice-info,
.wp-pointer {
  display: none !important;
}

/* ...aber echte Fehlerwarnungen sichtbar lassen */
#wpbody-content .notice-error,
#wpbody-content .notice-warning {
  display: block !important;
}

Wir behalten .notice-error und .notice-warning, weil diese die wichtigen Meldungen tragen — ein kritisches Update, ein Datenbankproblem. Der werbliche Lärm verschwindet, das Wichtige bleibt.

Das Admin-Menü entrümpeln

Das linke Menü (#adminmenu) bläht sich mit der Zeit auf — ein Plugin, ein neuer Eintrag. Wenn Sie bestimmte Bereiche nie nutzen, können Sie sie ausblenden. Jeder Menüeintrag hat eine stabile CSS-ID:

/* Menüeinträge ausblenden, die Sie nie nutzen */
#adminmenu #menu-comments,
#adminmenu #menu-tools,
#adminmenu li#menu-dashboard ul li:nth-child(2) {
  display: none !important;
}

/* Engeres Menü = mehr Platz für Inhalt */
#adminmenu .wp-menu-name {
  font-size: 13px;
}

Die ID des Eintrags finden Sie in den DevTools — fahren Sie über das <li>-Element in #adminmenu und lesen Sie seine id ab (z. B. menu-plugins, menu-users).

Breiterer Editor und eine klebende Veröffentlichen-Box

Im klassischen Editor ist die Inhaltsspalte schmaler als nötig. Verbreitern Sie sie zulasten der Metabox-Spalte und heften Sie das Veröffentlichungspanel an, sodass die Schaltfläche Veröffentlichen immer in Reichweite ist:

/* Breitere Inhaltsspalte im klassischen Editor */
#post-body-content {
  margin-right: 300px;
}
#postbox-container-1 {
  width: 280px;
}

/* Klebende Veröffentlichen-Box */
#postbox-container-1 #submitdiv {
  position: sticky;
  top: 50px;
  z-index: 10;
}

Lesbare Listentabellen

Die Tabellen für Beiträge, Seiten und Kommentare (.wp-list-table) sind ziemlich locker. Straffen Sie sie und heben Sie Zeilen hervor, damit Ihr Auge nicht verloren geht:

/* Dichtere, besser lesbare Listentabellen */
.wp-list-table td,
.wp-list-table th {
  padding-top: 6px !important;
  padding-bottom: 6px !important;
}
.wp-list-table tbody tr:hover {
  background: #f0f6fc !important;
}
.wp-list-table .check-column {
  width: 2.2em !important;
}

Ein dunkleres, ruhigeres Backend

Wenn Sie abends in wp-admin arbeiten, ist der helle Hintergrund anstrengend. WordPress hat Farbschemata, aber sie decken nicht das ganze Backend ab. Eine leichte CSS-Schicht verdunkelt den Inhaltshintergrund:

/* Leicht abgedunkelter Backend-Hintergrund */
#wpbody-content,
.wrap {
  background: #1e1e1e !important;
  color: #e4e4e4 !important;
}
#wpbody-content .wp-list-table {
  background: #2a2a2a !important;
}
#wpbody-content a {
  color: #6cb6ff !important;
}

Das ist ein vereinfachter Dunkelmodus — ein vollständiger erfordert Arbeit an den Formularfeldern. Behalten Sie ihn als separate Regel und schalten Sie ihn abends mit einem Klick über die Aktionsleiste ein.

Hilfe und Optionen ausblenden und Gutenberg-Anpassungen

Die oberen Tabs Hilfe und Ansicht anpassen werden selten gebraucht. Im Block-Editor lohnt es sich stattdessen, den Schreibbereich zu verbreitern:

// Die Tabs Hilfe / Ansicht anpassen ausblenden (JS, document_idle)
['#contextual-help-link-wrap', '#screen-options-link-wrap']
  .forEach(sel => {
    const el = document.querySelector(sel);
    if (el) el.style.display = 'none';
  });

// Gutenberg: ein breiterer Inhaltsbereich
const css = document.createElement('style');
css.textContent =
  '.editor-styles-wrapper .wp-block { max-width: 900px; }';
document.head.appendChild(css);

Bauen Sie Ihr eigenes Set

Behalten Sie jede Anpassung als separate, benannte Regel — „wp-admin: keine Hinweise“, „wp-admin: breiterer Editor“, „wp-admin: dunkel“ — jede an das Muster */wp-admin/* angeheftet. Dann passen Sie das Backend in wenigen Sekunden an die Aufgabe an: ein sauberes Dashboard am Morgen, der Dunkelmodus am Abend.

Fertige Regeln für das WordPress-Backend sind im Katalog — sehen Sie sich die Beispiele für wp-admin an und kopieren Sie, was passt. Installieren Sie JustZix und entrümpeln Sie Ihr Dashboard noch heute.

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